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Ottoplatz

Deutz, 02.März 2013 Seit zwei Tagen schlängeln sich Asphalt Bahnen über den Ottoplatz. Das ist eine Übergangslösung. da die Fahrbahnen neben dem Ottoplatz neu gemacht werden. Der Verkehr wird für etwa sechs Monate über diese Fahrbahnen geleitet. Im Anschluss werden die Teerbahnen wieder entfernt, der Ottoplatz schön gemacht.

 


 
Ottoplatz wird zum schicken Deutzer Entree
Umbau für vier Millionen Euro soll in gut einem Jahr vollendet sein

Von CHRISTIAN DEPPE Kölnische Rundschau
Er war schon zum Sinnbild für die Langatmigkeit städtischer Planung von Bauprojekte geworden. Seit wenigen Tagen ist der Ottoplatz nun endlich eine Baustelle. Jahrelange Vorbereitung war der Umgestaltung der Freifläche vorausgegangen, die nicht nur eine neue Pflasterung und Möblierung erhält, sondern im Zuge des Umbaus auch einen neuen Zuschnitt. "Einer der härtesten Gordischen Knoten beginnt sich aufzulösen", meinte Bezirksbürgermeister Andreas Hupke. Die Aufwertung des Platzes sei ein "wunderschönes Weihnachtsgeschenk für den Stadtteil und die Stadt". Immerhin sieben Jahre sind seit der Entscheidung des städtebaulichen Wettbewerbs inzwischen vergangen.
Rund 17400 Quadratmeter und damit größer als zwei Fußballfelder ist die Fläche, die einschließlich der angrenzenden Fahrbahnen am Auenweg, der Mindener und Opladener Straße innerhalb eines Jahres umgekrempelt wird. Mit den Straßenbauarbeiten soll erst Anfang des kommenden Jahres begonnen werden. Dann soll die Opladener Straße um eine der drei stadtauswärts führenden Spuren reduziert und geradliniger werden. Am Auenweg werden neue Haltebereiche für Autofahrer, so genannte "Kiss+Ride-Plätze", geschaffen und die Radspuren erweitert.
Durch Neuordnung der Verkehrsinseln soll die Straßenführung insgesamt übersichtlicher und klarer werden. Die eigentliche Platzfläche bleibt verkehrsfrei, die Vorfahrt vor den Bahnhof soll lediglich noch Taxen, Lieferanten und Menschen mit Behinderung erlaubt sein. Auf der Ostseite des Bahnhofs werden neue und mehr Abstellmöglichkeiten für Fahrräder entstehen. Auch die Anwohnerparkplätze entlang der Opladener Straße fallen weg, Ersatzparkplätze sollen laut Stadt am Charles-de-Gaulle-Platz zur Verfügung gestellt werden
Die historische Freitreppe ist bereits für 380 000 Euro denkmalgerecht restauriert, der grüne Wildwuchs an den Rändern in den vergangenen Wochen beseitigt worden. Die Platzfläche unterhalb der Vorfahrt soll nun eine einheitliche Pflasterung aus belastbarem und langlebigem Blaustein erhalten, die aufgelockert wird durch langgestreckte Bänder aus andersfarbigem Stein. In der Platzmitte werden zwei 25 Meter lange, eigens für Deutz entworfene Steinbänke zum Verweilen einladen. Rechts und links sind zwei große Leuchtstelen vorgesehen, die den Platz illuminieren. Außerdem sollen in ein paar Jahren fünf große neuem Bäume Schatten spenden.
Nach den Worten von Klaus Harzendorf, Leiter des Amtes für Straßen und Verkehrstechnik, sollen die Arbeiten im November 2013 abgeschlossen sein. Die Baukosten für die Umgestaltung der Platzfläche werden mit rund vier Millionen Euro beziffert, 40 Prozent davon (1,6 Millionen) übernimmt das Land. Die Stadt selbst stellt 2,4 Millionen Euro bereit.
Beim Umbau des Platzes werde auch die vorgesehene Bebauung auf der Ostseite berücksichtigt, wo die städtebauliche Rahmenplanung ein 60 Meter hohe Gebäude zulässt. Das Grundstück befindet sich im Besitz der Stadt, die zunächst jedoch die Entwicklung der Messe-City abwarten will, bevor sie das Grundstück vermarktet. Deutz bekomme nun endlich seinen "großen innerstädtischen Platz", meinte Kölns Baudezernent Franz Josef Höing. Die Investition in den Ottoplatz bezeichnete er als ein "Beleg dafür, dass der Stadt Köln der öffentliche Raum am Herzen liegt."

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Deutz, 19.10.2012
Auszug aus Kölner Stadtanzeiger.
DEUTZER BAHNHOF Nach jahrelangen Planungen sollen die Arbeiten im November beginnen.VON MATTHIAS PESCH
Der Baubeginn ist schon oft angekündigt und immer wieder verschoben worden: Im November will die Stadt die Umgestaltung des Ottoplatzes in Deutz endlich in Angriff nehmen - eines der aufwendigsten und prominentesten Bauprojekte im Rechtsrheinischen. Für etwa ein Jahr wird der Bereich vor dem Deutzer Bahnhof nach Angaben von Dietmar Reddel vom Amt für Straßen und Verkehrstechnik zur Großbaustelle - mit den entsprechenden Einschränkungen für die Autofahrer. Die Sanierung der historischen Treppenanlage vor dem Bahnhof war bereits im vorigen Jahr abgeschlossen worden.
Damit werden nun die Ergebnisse eines Architektenwettbewerbs realisiert, aus dem das Berliner Büro Boehm Benfer Zahiri Landschaften Städtebau (bbzl) als Sieger hervorgegangen war - und zwar bereits im Jahr 2005. Für die Verkehrsplanung wurde später die Isaplan GmbH hinzugezogen. Danach soll sich der Ottoplatz künftig "zur Stadt hin öffnen": Das trennende Grün zur Straße hin wird beseitigt, der Platz mit Naturstein neu gepflastert, Bäume werden gepflanzt, Leuchten und zwei 25 Meter lange Sitzbänke aus Beton aufgestellt. Die Platzfläche wird zudem vergrößert, weil eine stadtauswärts führende Fahrspur der Opladener Straße wegfällt.
Die vielbefahrene Kreuzung Opladener Straße/Auenweg wird "gestrafft", wie Reddel es nennt. Der frei laufende Rechtsabbieger in den Auenweg entfällt, die Fußgänger sollen die Fahrbahnen künftig leichter queren können. Auf die Rampe zum Bahnhof dürfen dann nur noch Taxen, Lieferfahrzeuge und Behinderte vorfahren; auf dem Auenweg stehen zum Ein- und Aussteigen einige "Kiss and ride"-Plätze zur Verfügung. Außerdem sollen ausreichend Abstellmöglichkeiten für Fahrräder geschaffen werden.

Lachmann geht im Übrigen davon aus, dass die Arbeiten zum nächsten Köln-Marathon am 13. Oktober 2013 weitgehend abgeschlossen sein werden.
 
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Eigentlich hätte der Ottoplatz beim Marathon im Oktober 2012 eine Baustelle sein sollen. Doch die Planungen verzögern sich. "Es steht noch nicht fest, wann und wie gebaut wird.

So soll der Ottoplatz nach Abschluss der Bauarbeiten aussehen Grafik: bbzl - böhm benfer zahiri
Die Umbauarbeiten des Ottoplatzes im direkten Umfeld des Deutzer Bahnhofs offiziell begonnen.
Am späten Vormittag luden die Verantwortlichen der Stadtverwaltung ein,
 um die Details der Umgestaltung zu präsentieren. Der Platz rund um den
 Bahnhof Köln Messe/Deutz soll dabei umgestaltet und zur Stadt hin geöffnet werden,
wie die Verantwortlichen auch heute wieder betonten. Die Kölner Bezirksregierung hatte
 bereits 2,142 Millionen Euro an Landeszuschüssen bewilligt.
Im März vergangenen Jahres erfolgte dann die offizielle Freigabe des

Vergabeverfahrens durch das mehrheitliche Votum des Stadtrats am 23. März 2010.

Damals ging man von einem Gesamtinvestitionsvolumen von 4,695 Millionen Euro aus,

eine Auszahlungsermächtigung aus dem Haushalt 2010 sollte die Auszahlung der bis dahin vom Rechnungsprüfungsamt der Stadt freigegebenen Kostenvoranschläge sicherstellen.

Zugleich verzichteten die politischen Gremien auf eine Wiedervorlage. Insgesamt waren im

Haushalt 2010 4,8 Millionen Euro für Baumaßnahmen eingestellt, wie die Stadtverwaltung im

März 2010 in der Beschlussvorlage darlegte. Nach einem Bericht auf der Internetseite

des Kölner Stadt-Anzeigers vom heutigen Dienstag sollen sich die Kosten der Maßnahme nach derzeitiger Rechnung auf 5,6 Millionen Euro belaufen bei unveränderter Höhe der Landeszuschüsse.

Das weitere Vorgehen

Dabei wird nicht nur der Vorplatz des ICE-Bahnhofs mit seiner denkmalgeschützten Treppe und dem markanten Rundbau zur Eingangshalle neu gestaltet.

Auch die Verkehrswegeführung und das Stellplatzangebot für motorisierte und nicht

motorisierte Fortbewegungsmittel werden neu geordnet.

So wird der Vorplatz zukünftig nur noch für Taxis, Lieferfahrzeuge und Menschen mit Behinderungen vorgefahren werden. Alle anderen müssen einen der wenigen „Kiss & Ride“-Parkplätze in der näheren Umgebung benutzen. Für längere Abstellzeiten soll der Parkplatz am Charles-de-Gaulle-Platz genutzt werden, hier stehen rund 130 Stellplätze zur Verfügung.
Eine Fahrspur der Opladener Straße in Richtung Osten soll sogar komplett entfallen.
Die Heckenbegrenzung am Südende des Vorplatzes soll ebenfalls entfallen und durch
Baumpflanzungen kompensiert werden, hieß es dazu weiter.

Deutlich ausgeweitet wird hingegen das Angebot an Fahrradabstellplätzen,
zukünftig sollen es in der direkten Umgebung des Bahnhofs über 230 sein,
etwas weniger als die Hälfte davon überdacht. Für die Treppensanierung selbst peilt die
Stadt einen Realisierungszeitraum von vier Monaten an. Neben dem Treppengelände wird
 parallel auch die vor dem Bahnhofsgebäude befindliche Rampe einschließlich der Brüstungsgeländer grundsaniert, hieß es dazu abschließend.

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