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Bei dem Grundstein handelt sich um ein Relief vom „Guten Hirten“, das sich über dem Torbogen des Hauses neben der Kirche befand. Es war 1932 erbaut, nach den Kriegszerstörungen in verkleinerter Form erneuert und im vergangenen Jahr niedergelegt worden. Der Stein ist damit hier wie auch in vielen Erzählungen der Bibel ein optimistisches Zeichen der Kontinuität im beständigen Wandel der Zeit.

Foto Volker Dennebier

Deutz,30.06.2018, Grundsteinlegung.

Vor den Augen zahlreicher Deutzer Bürger wurde am 29.06.2018 unter strahlend blauem Himmel von Stadtdechant Robert Kleine, Bürgermeister Andreas Hupke und Pfarrer Jürgen Dreher der Grundstein für das neue „Forum am Deutzer Dom‘“ gesetzt. Der Neubau soll das alte Pfarrheim in der Adolphstraße ersetzen.

 

Hintergrund ist die einvernehmlich von Pfarrgemeinderat, Kirchenvorstand und Erzbischöflichem Generalvikariat getroffene Entscheidung, das sanierungsbedürftige und für den Bedarf der Gemeinde zu groß gewordene Pfarrheim in der Adolphstraße in Deutz aufzugeben und alle pfarrlichen Nutzungen in einem Neubau an der Kirche zusammenzuführen.

 

Damit das Neue mitten in der Stadt entstehen kann, musste altes weichen. Erste Ideen, im Pfarrgarten zu bauen, zerschlugen sich als bekannt wurde, dass es sich bei dieser Fläche um ein Bodendenkmal handelt, das nicht bebaut werden darf. Pläne, eine Baulücke in der Arminiusstraße zu schließen, wurden aufgegeben, nachdem eine lange Liste von Sondergutachten eingefordert wurde. Schließlich blieb als letzte Möglichkeit der Platz des Torhauses an der Deutzer Freiheit 64 übrig.

 

Dieser Platz war im Jahr 2013 Gegenstand eines Wettbewerbs, zu dem 10 Architekturbüros eingeladen wurden. Aus diesem ging der Entwurf des Architekturbüros Kastner Pichler als Sieger hervor. Er greift deutlich einige Konstruktionsmerkmale der Kirche auf, zeichnet sich durch eine große Transparenz und Offenheit im Erdgeschoss aus und ist überall barrierefrei zugänglich.

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„Forum am Deutzer Dom“ ist der Name für ein einladendes, offenes Haus am Kirchvorplatz von St. Heribert. Pfarrbüro, Bücherei, Gruppen- und Jugendräume sowie ein zum Garten hin orientierter Saal, der mit dem Foyer zusammengeschaltet werden kann, werden unter einem Dach vereint. Rund 250 m“ Versammlungsfläche entstehen hier, die Kosten betragen ca. 4,5 Mio Euro. Sie werden vom Erzbistum Köln, und der Pfarrei, die dafür das alte Pfarrheim aufgibt; getragen. „Aktion Mensch“ unterstützt den barrierefreien Ausbau.

 

Zusammen mit der gründerzeitlich neoromanischen Kirche St. Heribert soll um den Kirchplatz ein Ensemble geschaffen werden, das allen in Deutz ankommenden einen offenen und leichten Zugang ins Veedel öffnet.

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