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Deutz, Nachtrag 24.12.2014 Zum Verkauf Lanxess Arena.Eine gemeinsame Pressemitteilung des Verkäufers des Immobilienfonds Köln-Deutz Arena und Mantelbebauung GbR und der in der Pressemitteilung aufgeführten Käufer.

Lanxess-Arena an Finanzinvestor verkauft

 

Die internationale Anwaltssozietät Clifford Chance hat den Immobilienfonds Köln-Deutz Arena und Mantelbebauung GbR beim Verkauf derLanxess-Arena samt Mantelbebauungen, einer Mehrzweckhalle und Pkw-Stellplätzen an Junson Capital und Mirae Asset Global Investments Co., LTD beraten. Die Mantelbebauungen/Büros und die Pkw-Stellplätze wurden von einem Immobilienfonds der Mirae Asset Global Investments Co., LTD, erworben. Mirae und Junson Capital wurden beraten von Arminius Property Management Limited und Arminius Kapitalgesellschaft mbH.

 

Die Lanxess-Arena ist Deutschlands größte Multifunktionshalle mit rund 18.000 Sitzplätzen, Restaurants, Bars, Bistros und Läden. Zu dem Immobilienkomplex gehören außerdem die Mantelbebauungen mit rund 100.000 Quadratmetern Bürofläche, die langfristig an die Stadt Köln vermietet sind und als Rathaus genutzt werden, sowie eine Mehrzweckhalle und rund 2.900 Pkw-Stellplätze.

 

Mirae Asset Global Investments Co., LTD ist das größte Investment Management in Korea mit insgesamt 80 Milliarden US-Dollar Assets under Management. Junson Capital ist ein Family Office mit dem Sitz in Hong Kong.

 

Die veräußernde Immobiliengesellschaft unter der Geschäftsführung von Josef Eschwurde im Verkaufsprozess von der Oppenheim Verwaltung von Immobilien-vermögen GmbH unterstützt.

Lanxess Arena / Köln Arena in Köln Deutz. Foto V.Dennebier

Deutz, 22.12.2015 Lanxess-Arena für 440 Millionen Euro verkauft. Kölner Express Von, Robert Baumanns, Chris Merting

Endet das Jahr mit einem Mega-Deal? Für 440 Millionen Euro wollen die Eigentümer die Lanxess-Arena samt Stadthaus in Deutz an einen südkoreanischen Finanzinvestor verkaufen. Einer der größten Deals auf dem deutschen Immobilienmarkt ist offenbar abgeschlossen.

Kaufvertrag für Arena beurkundet

Der Deal wurde uns von Insidern bestätigt. Immobilienunternehmer Josef Esch hat demnach gerade den Kaufvertrag für die Deutzer Arena beurkunden lassen.

Esch ist Initiator und Geschäftsführer des „Immobilienfonds Köln-Deutz Arena und Mantelbebauung GbR“.

Dieser hatte Ende der 1990er Jahre den Komplex aus Multifunktionshalle mit 20 000 Plätzen, Technischem Rathaus, lukrativen Parkhäusern mit 2500 Plätzen und Trainingshalle, in der die Haie zu Hause sind, errichten lassen. Das Geld stammte von fast 80 zumeist vermögenden Investoren.

„es gibt sehr konkrete Verhandlungen zum Verkauf“

Stefan Löcher, Geschäftsführer der Arena Management GmbH, sagt uns: „Ich weiß, dass es sehr konkrete Verhandlungen zum Verkauf des gesamten Fonds gibt. Ob dies aber bereits notariell beurkundet ist, weiß ich nicht.“

Auswirkungen auf das Geschäft habe der Verkauf vorerst nicht: Die Arena Management GmbH kann die Arena bis mindestens 2032 pachten.

Bisherige Investoren wollen seit zwei Jahren aussteigen

„Die Arena ist nicht nur ein Wertobjekt als Immobilie, sondern auch als Betrieb. Wir stehen glänzend da, sind seit Jahren unter den zehn besten Arenen der Welt. Wir würden uns daher natürlich freuen, wenn die Käufer  ins Haus investieren.

Die bisherigen Investoren wollen jedoch seit zwei Jahren aus dem Projekt aussteigen. Die Renditen seien nicht so hoch wie erwartet.

Im März 2014 hatten die Gesellschafter den Verkauf – intern als „Projekt Hennes“ geführt – eingeleitet, so das „Manager-Magazin“. Aber die komplizierte Fondsstruktur machte den Verkauf schwierig. Theoretisch müssten alle  Fondszeichner einem Verkauf einzeln zustimmen.

Die Stadt ist noch bis 2029 Mieterin des Technischen Rathauses – und schimpft seit Jahren über Wuchermieten. Grünen-Finanzexperte Jörg Frank: „Wenn der Mietvertrag ausläuft, muss der Eigentümer das Gebäude der Stadt zum Kauf anbieten.“

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