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Masterplan Teilneubau Fachhochschule Köln Deutz
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TH KÖLN Deutz Hochschule, Stadt und Land stellen Pläne Bürgern vor – Bauarbeiten werden 10 bis 15 Jahre dauern

VON DIRK RIßE Kölner Stadtanzeiger vom 04.05.2017

Wie eine Festung steht das Ingenieurwissenschaftliche Zentrum (IWZ) mitten auf dem Deutzer Campus der Technischen Hochschule Köln (TH) Deutz. Das IWZ ist ein Symbol dafür, wie sich das Gelände von Deutschlands größter Fachhochschule gegenüber den Stadtteilen Deutz und Kalk abschottet, an deren Grenze es liegt. Mit einem Bebauungsplan, den Stadt, TH und Land in den kommenden 10 bis 15 Jahren für 320 Millionen Euro umsetzen wollen, soll das Areal nun auch für die Nachbarn zugänglicher gestaltet werden. „Der neue Campus soll Teil der

Stadt sein – und nicht ausgrenzen“, sagte die Leiterin des Stadtplanungsamtes, Anne Luise Müller, bei einer Informationsveranstaltung in der TH. Das gut 40 Jahre alte Gebäude-Ensemble, das derzeit von 10 000 Studenten genutzt wird, gilt in großen Teilen als abgenutzt. Sanitäranlagen, Heizung, Brandschutz und Dämmung entsprechen nicht mehr heutigen Vorgaben. Daher sollen – bis auf die Bibliothek und der Altbau im Norden des Geländes alle Gebäude abgebrochen und durch neue ersetzt werden. Im Mittelpunkt des Plans, den die Architektenbüros KSG und Loidl entworfen haben, steht der zentrale Campusplatz. Zentraler Campusplatz Im Norden wird der Entreéplatz einen Eingangsbereich zur Hochschule bilden, von dem in Richtung Süden die Campusallee verläuft. Am westlichen Rand der Hochschule soll ein Kreativquartier entstehen, in dem Wohnungen und Gewerbe – etwa hochschulnahe Einrichtungen untergebracht werden können. Der Start des Projektes musste immer wieder verschoben werden, weil Grundstücke der Feuerwehr, der Abfallwirtschaftsbetriebe und eines Sozialhauses im Nordosten des Areals aufgekauft werden mussten und sich die Verhandlungen in die Länge zogen. Wenn alles gutgeht, könnte nun der Rat über den Bebauungsplan 2019 entscheiden, ehe dann 2020 die ersten Bagger rollen.

Zunächst sollen ein Hörsaalgebäude im Osten und ein IT-Zentrum an der Betzdorfer Straße entstehen. Anschließend werden Mensa und Seminargebäude gebaut. Im Mittelpunkt des letzten Bauabschnitts steht der Abriss des IWZ. Wann das genau sein wird,darauf wollte sich Martin Brans vom Bauherrn, dem Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW, nicht genau festlegen. Unklar ist derzeit auch, ob das Bauwerk gesprengt oder Stockwerk für Stockwerk abgetragen werden muss. Eine Herausforderung für die Planer ist unter anderem die Heizungsanlage im 13. Stock des IWZ, die so wuchtig ist, dass sie vermutlich mit Hilfe eines Hubschraubers abtransportiert werden muss.

 

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Deutz, 25.04.2017 ,Stadt stellt Planungskonzept für Areal der Technischen Hochschule Köln vor

Das Land Nordrhein-Westfalen hatte 2011 entschieden, das "Ingenieurwissenschaftliche Zentrum" (IWZ) der Fachhochschule Köln am Standort Deutz zu belassen und stufenweise neu zu entwickeln. Dabei werden die Gebäude der Fakultäten Architektur, Bauingenieurwesen und Umwelttechnik sowie der Bibliothek weiter genutzt. Sie wurden bereits zu großen Teilen saniert. Alle übrigen Gebäude sollen schrittweise abgebrochen und durch Neubauten ersetzt werden. Aus der Fachhochschule Köln wurde zwischenzeitlich die Technische Hochschule (TH) Köln, die Bezeichnung für das frühere IWZ lautet jetzt "Campus Deutz".

Das für den "Campus Deutz" entwickelte städtebauliche Planungskonzept wird am Dienstag, 2. Mai 2017, um 19 Uhr im Altbau der Technischen Hochschule Köln, Karl-Schüssler-Saal, Betzdorfer Straße 2, Köln-Deutz, öffentlich vorgestellt. Konkret geht es um die Flächen zwischen Reitweg, Deutz-Kalker Straße, Betzdorfer Straße, Gießener Straße, Deutzer Ring (bis Kreuzung Kannebäckerstraße) und Fußweg nordöstlich der Sportplätze (bis Reitweg). Alle Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, daran teilzunehmen und sich zu dem Planungskonzept zu äußern.  

Der Bau- und Liegenschaftsbetrieb des Landes Nordrhein-Westfalen hatte bereits 2012 in Abstimmung mit der Stadt Köln einen städtebaulichen Wettbewerb ausgelobt. Der erstplatzierte Entwurf des Büros Kister, Scheithauer, Gross aus Köln wurde seitdem detailliert fortentwickelt. Er berücksichtigt die Bedingungen der stufenweisen Realisierung des Gesamtprojektes sowie die Erweiterung des Campus auf angrenzende Grundstücksflächen der städtischen Feuerwache, der Abfallwirtschaftsbetriebe Köln und der Sozialstation Gießener Straße. Zwischen 2014 und 2016 wurde der Grunderwerb für die genannten Erweiterungsflächen getätigt.  

Auf der Grundlage dieses "TH-Masterplankonzepts" soll nunmehr ein Bebauungsplan für den "Campus Deutz" aufgestellt werden, der den aktuellen städtebaulichen Entwicklungszielen und Erfordernissen entspricht. Insbesondere soll sich die durch den Bebauungsplan festzulegende Neuordnung in die umgebende Stadtstruktur einfügen und ebenso den Zielen des Campus entsprechen. Den Beschluss zur Aufstellung eines Bebauungsplans hatte der Stadtentwicklungsausschuss der Stadt Köln bereits 2014 gefasst.  

Telefonische Auskünfte zur Planung können zu den üblichen Bürozeiten im Stadtplanungsamt der Stadt Köln unter der Rufnummer 0221 / 221-22864 eingeholt werden.  

Schriftliche Stellungnahmen zum städtebaulichen Planungskonzept nimmt bis spätestens zum 16. Mai 2017 der Bezirksbürgermeister des Stadtbezirks Innenstadt, Andreas Hupke, Ludwigstraße 8, 50667 Köln, entgegen.

Stadt Köln - Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

 

300 Millionen Euro für den Neubau an der TH Deutz.m Kölner Stadtteil Deutz entsteht in den nächsten 15 Jahren ein neuer Campus für die Technische Hochschule. Die Pläne dazu hat die TH am Freitag (09.12.2016) vorgestellt.

Der Neubau der Technischen Hochschule in Deutz soll mehr als 300 Millionen Euro kosten. Für den Neubau muss ein großer Teil des derzeitigen Campus abgerissen werden. Einige Gebäude sind in einem zu schlechten Zustand. Im Hochhaus auf dem jetzigen Campus gibt es beispielsweise Probleme mit den Aufzügen und der Heizung.

Mehr Platz für Forschung

Im Neubau soll es wieder mehr Platz für Labore und Forschung geben. Zur Zeit fehlt dafür schlicht der Platz. Insgesamt sollen bis zu 10.000 Studenten auf dem neuen Campus-Teil lernen können. Im Moment sind mehr als 25.000 Studierende in über 90 Bachelor- und Masterstudiengängen eingeschrieben.

Das Areal rund um den Campus soll offener werden, so dass sich die Studenten gerne dort aufhalten. Momentan sei dies nicht der Fall, bedauert die Hochschulleitung Prof.Dr. Rüdiger Küchler. In knapp vier Jahren sollen die Arbeiten beginnen und bis 2030 abgeschlossen sein.

Stand: 09.12.2016, 15:49

Neubau und Modernisierung des Campus Deutz der TH Köln.

Vorbereitungen für das Großprojekt starten jetzt

Im Oktober 2016 haben das Land NRW, der Bau- und Liegenschaftsbetrieb (BLB) NRW und die TH Köln die Hochschulmodernisierungsvereinbarung über den Ersatzneubau und die Modernisierung des Ingenieurwissenschaftlichen Zentrums des Campus Deutz der TH Köln unterzeichnet. 280 Millionen Euro stellt das Land hierfür bereit. Die Vorbereitungen für das Großprojekt, die in den vergangenen Jahren immer wieder unterbrochen werden mussten, konnten nun wieder aufgenommen werden. Noch in diesem Jahr sollen die Architektenwettbewerbe für die erste Bauphase ausgeschrieben werden. Sie umfasst im Kern ein neues Hörsaal-Zentrum und den Bau eines Fakultätengebäudes.

Gebaut wird nach dem städtebaulichen Masterplan, der auf dem 2012 abgeschlossenen städtebaulichen Wettbewerb basiert und vom BLB gemeinsam mit der TH Köln und der Stadt Köln verabschiedet worden ist.

 

Wir sind froh, dass wir nun endlich anfangen können“,

betont Prof. Dr. Rüdiger Küchler, Vizepräsident für Wirtschafts- und Personalverwaltung der TH Köln. "Denn das Gebäudeensemble aus den 1970er Jahren instand zu halten, wird von Jahr zu Jahr aufwendiger." Eine hohe Qualität in der Lehre zu bieten, hatte bei den Planungen Priorität. Ein Hörsaalzentrum mit flexibel veränderbaren Raumgrößen steht deshalb im Mittelpunkt des ersten Bauabschnitts. Die Baumaßnahmen werden nach derzeitigem Stand 2020 starten. Insgesamt sind drei bis vier Bauphasen vorgesehen. Pro Bauphase wird mit jeweils drei Jahren Bauzeit gerechnet, wobei die Vorbereitungen für die jeweils nächste Bauphase parallel vorangetrieben werden sollen.

 

Auch wir freuen uns, dass dieses bedeutsame Großprojekt nun Fahrt aufnimmt“,

sagt Dr. Martin Brans, Leiter der Niederlassung Köln des Bau- und Liegenschaftsbetriebs NRW, die als Bauherrin fungiert. "Wir blicken erwartungsvoll auf eine herausfordernde Aufgabe, die uns alle gemeinsam viele Jahre beschäftigen wird. Im Ergebnis wird der TH Köln technisch und baulich eine zeitgemäße Infrastruktur zur Verfügung gestellt."

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