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Foto Volker Dennebier

Deutz, 11.05.2019 von: TIM WALTHER,

Bild Köln 10.05.2019
Legt die Stadtverwaltung im Deutzer Hafen an?
Nach BILD-Informationen gibt es im Kölner Rathaus ernsthafte Überlegungen, die Verwaltung im Deutzer Hafen anlegen zu lassen. Das wäre ein Durchbruch für die Entwicklung des gesamten Viertels, nachdem Rewe abgesagt hatte und bislang ein Anker-Mieter am südlichen Ende des Areals fehlt.

► Dass die Verwaltung aus dem Stadthaus in Deutz will, ist kein Geheimnis. Das Gebäude ist unpraktisch, die Miete hoch. Nach BILD-Info muss alle fünf Jahre mehr gezahlt werden. Heißt: 1998 wurde monatlich 1,7 Millionen Deutsche Mark fällig – inzwischen sind es ca. 1,4 Millionen Euro. Pro Monat! Laufzeit: 30 Jahre! Bis zum Vertragsende Ende März 2028 wird die Stadt also etwa 432 Millionen Euro Miete gezahlt haben!

► Pikant: Die Entscheidung für den langfristigen Mietvertrag fällte der damalige Oberstadtdirektor Lothar Ruschmeier († 2012, SPD). Er heuerte später bei Josef Esch an. Und ausgerechnet ein Oppenheim-Esch-Immobilien-Fonds bekam bis 2012 die Miete. Danach kauften zwei Asia-Fonds Köln-Arena, Parkhäuser und Stadthaus.

► Jetzt also der Umzug in den Hafen? Fakt ist: Auch ein Umzug in die gesamte Kaufhof-Verwaltung war im Gespräch, wurde aber verworfen. Ein Insider verriet BILD: „Die Stadt will nicht als Kriegsgewinnler der Kaufhof-Karstadt-Fusion dastehen.“
Vom Büroriegel nahe der Südbrücke hängt jetzt das Schicksal des neuen Hafen-Viertels ab. Der Büro-Komplex muss den Wohnbau vom Lärm der Güterzüge abschirmen. Letzteres werde so auch im Planungsrecht verankert, sagt Anne Luise Müller, Chefin des Stadtplanungsamtes. Ohne Riegel bekommt naher Wohnbau keine Genehmigung.

Mit dem Umzug an den Hafen wären also gleich zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen: Neues Domizil für die Stadtverwaltung – und neuer, dringend benötigter Wohnraum!

Foto Volker Dennebier

Deutz, 11.04.2019 Planungen zum Deutzer Hafen starten. Thema Verkehr macht Kölnern am meisten Sorgen. (Kölnische Rundschau)

Bürger mit ins Boot holen, ihren Meinungen Gehör schenken und die Vorstellungen gegebenenfalls umsetzen – so will es die Stadtverwaltung auch bei der Neuplanung des Deutzer Hafengebiets handhaben.

Zum Start des Bauleitplanverfahrens gab es daher am Dienstag eine Bürgerinformationsveranstaltung in der Essigfabrik Deutz, die auf außerordentliches Interesse stieß. Dreieinhalb Stunden waren für die Projektvorstellung, die Besichtigung der kleinen Ausstellung und die Abschlussdiskussion vorgesehen. Allein die Vorträge zum äußerst komplexen Gesamtprojekt dauerten fast doppelt so lange wie geplant. ganzer Artikel

Deutz, 27.03.2019 Unternehmenszentrale der REWE Group zieht nicht in den Deutzer Hafen.Es hat ergeben, dass die Flächenkapazität dafür nicht ausreicht. Die REWE Group wird stattdessen auch in Zukunft ihre Unternehmenszentrale in Köln an vier Standorten in der Domstraße, in Mülheim, Braunsfeld und Porz beheimaten. mehr

Deutzer Hafen, Fotos Volker Dennebier

Deutz, 25.06.2018 Wohnungen für knapp 7.000 Menschen und 6.000 Arbeitsplätze. Plan für Deutzer Hafen - Gebiet geht in die formelle Beratung.Der "Integrierte Plan" besteht aus einem Lageplan und einem Handbuch (Quartiersbuch), die alle relevanten Informationen enthält zu den intensiv bearbeiteten Themengebieten wie Wohnen, Arbeiten, Bauen, soziale und kulturelle Infrastruktur, Freiraum und Mobilitätskonzept. Er behandelt ebenso technische Themen wie den Umgang mit Hochwasser, Lärm und Altlasten und gibt einen Ausblick auf das weitere Verfahren. mehr

Deutz, 12.07.2017, S-Bahn-Halt für Deutzer Hafen

Von THORSTEN MOECK Kölnische Rundschau 8.Juli 2017

Planungsbüro stellt Zwischenergebnis vor - Nutzung für Ellmühle

Die Planungen zur Entwicklung eines neuen Wohnquartiers für knapp 7000 Menschen im Deutzer Hafen nehmen immer mehr Gestalt an. Bei einer von vielen Bürgern besuchten Zwischenstands-Präsentation am Freitag ging es vor allem um die verkehrliche Anbindung des Viertels. Ein Kernpunkt der Planung: Die Straße Am Schnellert soll auf Wunsch des Kopenhagener Büros Cobe zu einem breiten Boulevard werden. Samt S-Bahn-Station. Die Bahn soll zunächst an der Technischen Hochschule in Kalk halten, dann am Hafen und nach der Fahrt über die Südbrücke am Bonner Wall Halt machen und weiter im Bogen um die linksrheinischen Stadtgebiete führen.

Auf Autos soll in dem 37 Hektar großen Hafenviertel weitestgehend verzichtet werden. Tiefgaragen sind vorgesehen sowie vier "Mobilitätsstationen" mit Car-Sharing und Abstellplätzen für Leihräder. Geprüft werden soll nach Angaben von Verkehrsplaner Jürgen Carls (RK GmbH) eine Anbindung an die Buslinie 159. Darüber hinaus gebe es eine weitaus aufwendigere Überlegung: Die Straßenbahnlinie 7 könnte über die Deutzer Freiheit hinaus zum Deutzer Bahnhof fahren - nur noch jeder zweite Zug würde dann wie bislang über die Deutzer Brücke ins Linksrheinische fahren. "Ob dies technisch machbar ist, wird derzeit untersucht", sagte Carls.

Insgesamt soll das Viertel äußerst fahrradfreundlich gestaltet werden. Die Alfred-Schütte-Allee soll nur noch von Fußgängern und Radfahrern genutzt werden. Selbst eine Autobrücke über das Hafenbecken soll in erster Linie fußgängerfreundlich gestaltet werden. "Die Brücke soll Aufenthaltsqualität bieten, es wird viel Platz für Fußgänger und eine schmale Fahrbahn geben", kündigt Ole Storjohann vom Planungsbüro Cobe an.

Derzeit prägt die Ellmühle die Silhouette des Hafens, dies soll künftig so bleiben. "Die Mühle wird Teil des Gesamtkonzepts werden. Jetzt geht es darum, die richtige Nutzung für die Gebäude zu finden", sagte Baudezernent Franz-Josef Höing.

Deutz, 29.03.2017 Deutzer Hafen ! Vom Bau der Rewe Konzernzentrale im Deutzer Hafen,hängt ab,wann die übrigen Gebäude entstehen.Die Umgestaltung des Deutzer Hafens zu einem Wohn- und Büroquartier hat mit der Ankündigung des Rewe-Konzerns, den Bau einer neuen Zentrale im Süden des Geländes zu prüfen, an Fahrt aufgenommen. Es handelt sich um das erste konkrete Vorhaben, seit das Kopenhagener Architektenbüro Cobe im Herbst 2016 den Ideenwettbewerb für das Areal gewann.
Die Rewe-Zentrale soll der maßgebliche Baustein werden, da sie auf den Baufeldernentlang der Bahngleise entstehen würde. ganzer Artikel

Luftbild Volker Dennebier

Deutz, 04.02.2017, Deutzer Hafen.

Das neue Stadtviertel Deutzer Hafen hat die nächste Hürde genommen: Die Häfen und Güterverkehr AG (HGK) hat 35 Hektar an die Stadtentwicklungsgesellschaft "moderne stadt" verkauft. Das entspricht einer Fläche von rund 50 Fußballfeldern. Zu den 35 Hektar zählen sowohl die Land- als auch die Wasserfläche des Hafenbeckens bis zur Drehbrücke. Zur Kaufsumme machten beide Seite auf Nachfrage keine Angaben. Bis Ende 2020 dürfen HGK und die RheinCargo GmbH als Hafenbetreiber die Hafenfläche weiter nutzen. Die HGK bezeichnet den Verkauf als Meilenstein für den Deutzer Hafen.

Wie berichtet, sollen im früheren innerstädtischen Industriehafen Wohnen, Arbeiten und Freizeit nebeneinander stattfinden. Um die Nutzungsänderung sicherzustellen, muss der Regionalplan Köln geändert werden. Bis zum 31. März haben Bürger die Möglichkeit, sich dazu zu äußern, entweder im Internet oder bei Stadt sowie Bezirksregierung. (mhe)

Regionalplanaederung - Umwandlung von Gewerbe- und Industrieansiedlungsbereich in Allgemeinen Siedlungsbereich im Bereich des Deutzer Hafens, Stadt koeln
Regionalplanaederung - Umwandlung von Ge[...]
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Deutz, 26.07.2016 Weg frei für den Ellmühlen-Kauf

Hauptausschuss stimmt zu: Deutzer Hafen erhält mehr Raum zur Entfaltung Kölnische Rundschau

Der Ankauf des Ellmühlengeländes am Deutzer Haf durch die Stadttochter "moderne stadt" ist beschlossene Sache. Gestern haben die Politiker im Hauptausschuss einstimmig einem entsprechenden Dringlichkeitsantrag zugestimmt. Wie die Rundschau berichtete, soll die Stadttochter "moderne stadt" Liegenschaft und Gelände der Großmühle für rund 80 Millionen Euro kaufen. Die Besitzer der Mühlenanlage hatten sich an die Kölner Verwaltung gewandt und den Umzug der Mühle angeboten. Bis zum Jahr 2020 soll der Betrieb nach Duisburg verlagert werden. Damit ist der Weg frei für eine Umgestaltung des Hafens zu einem attraktiven Wohn- und Büro-Quartier ohne die Einschränkung durch Industriebetriebe.

Niklas Kienitz, stadtentwicklungspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion, begrüßt die Entscheidung. Der Erwerb der Ellmühle durch moderne stadt sei ein erster wichtiger Schritt in die richtige Richtung für eine in sich stimmige Gesamtentwicklung. Unterdessen fordert die Linke, dass die Stadt eine höhere Quote als 30 Prozent an Sozialwohnungen festlegt. Das könne das Quartier ertragen. (ron)

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